Das Eisenwerk
Bei den Stromschnellen im Bräknefluss, gleich unter den
Ausfluss zum See Tiken, entstand am Ende des 17. Jahrhunderts ein
Eisenwerk. Der Name des Werkes Bräken, wurde 1748 zu Stenfors geändert.
Bei dem oberen, größten
Wasserfall nahm man 1693 eine Eisenhammerschmiede in Gebrauch. Am
mittleren Fall legte man eine Manufakturschmiede an, und bei dem Dritten
Fall gab es seit dem 16. Jahrhundert eine Getreidemühle am dessen Platz.
dann im 18 Jahrhundert ein Sägenwerk.
Von Hochofen Ekefors in Väckelsångs Gemeinde, und
später vom Örmo Hochofen, schmiedete man Roheisen mit dem
Stabeisenhammer zu Stabeisen, das nach Karlshamn transportiert wurde und
wo der größte Teil in den Export ging. Es war eine der wichtigsten Waren
Schwedens über mehrere hundert Jahre.
Ein Teil des Stabeisens blieb in Stenfors und wurde hier
in der Manufakturschmiede zu Nägeln, Pflugbeilen, Hacken und Spaten
verarbeitet. In der Mitte des 1900 Jahrhunderts erweiterte man die
Schmiedewerkstatt zu einer großen mechanischen Werkstatt mit Gießerei,
wo Öfen und Landwirtschaftsgeräte hergestellt wurden. Der Betrieb in
Stenfors hörte um die Jahrhundertwende auf.
Die Stabeisenherstellung lohnte sich schon seit längeren
nicht mehr und wurde durch eine Fabrik für Herstellung von Holz- und
opaker Kisten ersetzt. Der letzte Schrift war eine kleine Dampfsäge die
1917 verstummte. Beim niedrigsten Wasserfall betrieb man das Sägenwerk
und die Mühle bis 1950.de 1917. Beim niedrigsten Wasserfall betrieb man
das Sägenwerk und die Mühle bis 1950.
.... und nun etwas über die Umgebung
In Stenfors wohnten gewöhnlich etwa 10 Berufsarbeiter mit
ihrem Familien. Eine zufällige Arbeitskraft bekam man von den vielen
Einwohnern der zirka 20 Katen, die an dem sogenannten Stenforswege lagen,
sowie vom den Kateneinwohnern die auf dem Grunde des Hütten-Herrenhofes
wohnten. Die Kätner der Hütten mussten für ihre Katenpacht 2-3
Tageswerke in der Woche vollbringen. Im Sommer waren es Erntearbeiten und
Holzharzen und im Winter Köhler und Teerbrennarbeiten.
Die meisten Bauern im Umkreis von etwa 10 Km von der Hütte
waren in der Arbeitsorganisation einbegriffen. Das Köhlern, die Holzkohle
Transporte und das Hochnehmen des See - Erzes forderten große Arbeitseinsätze.
Ungefähr 24 200 Kubikmeter Holzkohle wurden jährlich verwendet sowie 4 -
5000 Tonnen See - Erz. Bauern in naheliegenden Dörfern waren ständig mit
den Transporten nach und von Karlshamn beschäftigt.
Überall in den Wäldern um Stenfors findet man Köhlerstätten
und Feuerplätze von den Köhler - Hütten, wovon 3 in Anschluss des
Kultursteges sich befinden.
Die Wälder gaben viele Möglichkeiten zum
Lebensunterhalt, wie z.B. die Fichtenstümpfe zu roden und das Stümpfeholz
für das Teerbrennen geschah gewöhnlich an einen sogenannten absteigenden,
langgestreckten Teertal. Der Kultursteg geht an einem ungewöhnlich großen
Teertal vorbei.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde eine große Mengen
Pottasche hergestellt. In den Niederländischen Tuch- und Stofffabriken
war die Pottasche als Waschmittel sehr gefragt, außerdem als ein
wichtiger Zusatz für die Glasherstellung. Diese Pottaschebrennung führte
zu einer enormen Zerstörung der Laubwälder, die früher die Landschaft
prägten.
Schon am Ende des 17. Jahrhunderts waren wie
Bretter, Stöcken und Holz wichtige Produkte für
die Viehzucht, da sie als Weide gebraucht wurden. Das Wiesengras wurde nur
als Winterfutter gebraucht. Das bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gewöhnliche
an gewandte abbrenne der Feld sollte eine verbesserte Viehweide sowie eine
bessere Ernte der Gerste, Kartoffeln und Rüber ergeben.
Pflanzen und Tiere
Im Laubwald und auf den Wiesen findet man einen besonders
arten reichen Pflanzenbestand. Ungewöhnliche Pflanzen wie: Sumpffarnkraut,
Stausfarn, Sumpffarn, Zauberrande Seidelbast, Hain, Wachtelweisen, Kamm
und Wachtelweizen.
Im Bräknefluss findet man auch die größte Anzahle on
Ottern, die ein Symbol für die Region Småland sind. Hier gibt es auch
Stromstelze, Wasseramsel, Zwergschnäpper, Nusshäher, Weinbergschnecke
und Hasselmaus.
Stenfors Kultursteg
nimmt Sie auf eine 5 km lange Wanderung durch Wälder, gefüllt
mit spannenden Resten von menschliche Aktivitäten der letzten 500 Jahre
mit.
Unsere Absicht ist ein gesammeltes Bild der großen
Bedeutung der Wälder darzustellen. Die Wälder hatten eine große
Bedeutung als Versorgungsquelle u.a. für die Herstellung des småländischen
Hüttenerzes.
Der Kultursteg verläuft auch längs der Reste von Wohnstätten und
Züchtungen, durch ein Gelände, das eine abwechslungsreiche Natur bietet
mit viel Tierleben und botanischen Besonderkeiten.

S
Der Anfang (Start) und das Ende des Kultursteges
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Die
Brauerei im Laubwald.
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Der
Hüttenherrenhof.
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Die
mechanische Werkstatt.
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Die
Kate Stenlyckan (Steinglück).
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Die
Branntweinbrennerei (Schnapsbrennerei).
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Der
Kanal.
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Die
Mühle und das Sägewerk von Stenfors.
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Der
Köhlergrund, geologischer Findling (erratischer Block) und die
Schlangentanne.
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Ein
Köhlergrund und Reste einer Köhlerhütte.
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Das
Teertal.
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Der
alte Hüttenweg.
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Die
Kate Eliselund.
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Mooszüchtung
und Tannenpflanzung.
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Ein
Köhlergrund (Boden).
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Die
Kate Nybygget (Neubau).
HERZLICH WILLKOMMEN!
Eine verkürzte Version der
Broschüre "Stenfors kulturstig".
Text: Lars-Olof Larsson und Knut Ingolf.
Zeichnungen und Karten: Elisabet och Lena Larsson.
Lindströms Boktryckeri AB Växjö 1995.
Möchten Sie genau wissen, wo
Stenfors liegt klicken Sie här
und suchen Sie die Bezeichnung E19 auf.
